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Kürzlich ist ein wichtiges Werk des 2015 verstorbenen Princeton-Professors Sheldon S. Wolin, einer der bedeutendsten Politiktheoretiker der vergangenen Jahrzehnte, ins Deutsche übersetzt worden: „Umgekehrter Totalitarismus. Faktische Machtverhältnisse und ihre zerstörerischen Auswirkungen auf unsere Demokratie„. Darin beschreibt er, wie und warum man bei den westlichen politischen Systemen (insbesondere der USA) nicht mehr von einer Demokratie sprechen kann, sondern – wie er es nennt – von umgekehrten Totalitarismus.

Die deutsche Ausgabe ist im Westend Verlag erschienen und kann hier bestellt werden: https://www.westendverlag.de/buch/umgekehrter-totalitarismus/

Eine ausführliche Zusammenfassung der Thesen Wolins findet sich auf der Multipolar Webseite: „Umgekehrter Totalitarismus“ – Sheldon Wolins provozierendes Alterswerk.

Es sei immer eindeutiger,

dass ökonomische Eliten und ihre organisierten Interessengruppen die Regierungspolitik maßgeblich bestimmen, während die Durchschnittsbürger und deren Interessenvertretungen nur geringen oder gar keinen Einfluss ausüben. Anders gesagt: Es ist nicht die Mehrheit, die das Sagen hat, von einer „Responsiveness“ der Regierenden gegenüber den Regierten kann ernstlich keine Rede sein.

Sehr lesenswert!

 

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