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Wo wird das noch hinführen?

Heute auf Multipolar-Magazin: Mehrere Links zu menschenverachtenden Äußerungen und Vorfällen der letzten Tage und ein dazu sehr passender Kommentar von Stefan Korinth, den ich euch nicht vorenthalten möchte, da er das Ungeheuerliche klar benennt.

Größter Skandal seit Bestehen der ARD. BR greift GG Art.5 (1) an. Ungeimpfte sollen im Bayrischen Rundfunk nicht mehr zu Wort kommen.

Ist das schon Nazisprache? ZDF-„Kabarettistin“ bezeichnet Ungeimpfte als Blinddarm

“Impfgegner müssen fühlbare Nachteile haben”. Auszug [14:30]: „Ich würde es jetzt jedem politisch empfehlen: Klare Kante, klare Richtung. Impfgegner müssen fühlbar Nachteile haben. Und im Grunde kann man sich nicht länger mit denen beschäftigen. Das ist so. Die kann man nicht nach Madagaskar verfrachten. Was soll man machen?“
Dazu informiere man sich über den sog. Madagaskarplan vor 70 Jahren.

„Sie töten andere….Sie haben jede Menschlichkeit verloren – Polizist entmenschlicht Demonstranten

 

Hier der Kommentar von Stefan Korinth:

Anmerkung zu den Hinweisen oben: Wenn die einen den anderen das Menschsein absprechen, ist es nicht mehr weit bis zum Vernichtungswillen. Die oben aufgeführten Fälle des Polizisten, des Soziologie-Professors und der Kabarettistin sind nur wenige Beispiele aus den vergangenen Tagen, die alle Menschen hierzulande dringend alarmieren sollten. Die Radikalisierung einer Fraktion der Maßnahmenbefürworter schreitet in unfassbarer Geschwindigkeit voran. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Interpretation von Worten wie Madagaskar oder Blinddarm, sondern vielmehr um die Denkmuster dahinter: um Ideen von Volkskörpern, Deportationen und Untermenschen. Die Radikalisierung großer Bevölkerungsteile in Nazi-Deutschland geschah nicht auf Knopfdruck sondern schrittweise unter dem permanenten Einfluss von Propaganda, Angst, Druck und schließlich Krieg. Dies war ein gesellschaftlicher Prozess, der offenbar jederzeit wieder ablaufen kann. Obige Beispiele machen klar, viel zu viele Menschen haben keine tiefergehenden Lehren aus dieser historischen Entwicklung gezogen. Doch statt die Betroffenen zu belehren, wäre es vielleicht hilfreicher, sie zu beschenken – mit Exemplaren von Victor Klemperers „LTI“ oder Morton Rhues „Die Welle“. Auf das sie es selbst erkennen mögen. Diese Hoffnung sollte nicht aufgegeben werden.

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