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Der österreichische Politikwissenschaftler Dr. Alexander Meschnig versucht in einem äußerst lesenswerten Artikel, die Fragen „Wie wird das Leben nach Corona? Welche Folgen wird die Traumatisierung weiter Teile unserer Gesellschaft haben?“ zu beantworten. Er berichtet von seiner

… erschreckende(n) Grunderfahrung, in einer Gesellschaft zu leben, in der von heute auf morgen alle Grund- und Freiheitsrechte per staatlicher Order mithilfe willfähriger Medien abgeschafft werden können und ein großer Teil der Bevölkerung das nicht nur stillschweigend hinnimmt, sondern dazu auch noch applaudiert.

Zu wissen, mit Millionen von Mitmenschen zusammen zu leben, die harte Repressionen gegen Andersdenkende (Maßnahmenkritiker, Ungeimpfte, „Querdenker“) befürworten und jederzeit bereit sind, Abweichende vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, hat das Vertrauen in eine demokratische Ordnung weitgehend zerstört.

Staatlich verordnete Einschränkungen von Sozialkontakten bis hin zu Lockdowns habe

zu einem fundamentalen Misstrauen bei zwischenmenschlichen Begegnungen führt, was die Grundlagen eines funktionierenden Gemeinwesens unterminiert… Menschen, die die Erfahrung machen, einem Unrecht oder Zwang ausgesetzt zu sein, empfinden sich von denjenigen getrennt, die dieses verantworten, befürworten oder ein solches Handeln stillschweigend akzeptieren. Das macht eine spätere Annäherung nach dem Ende der Ausnahmesituation unendlich schwer.

Hinzu kommt (auch für mich) der absolute Vertrauensverlust in Entscheidungsträger und in einen Großteil der Medien. Dies führt dazu, dass man Entscheidungen auch in anderen Problembereichen und die entsprechenden Informationen viel mehr hinterfragt als früher und mit viel mehr Misstrauen.

Der gesamte, hochinteressante Beitrag wurde ursprünglich hier veröffentlicht und findet sich auch hier. Unbedingt lesen!

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