Beiträge zu den Auswirkungen der deutschen Energiewende – wird fortlaufend ergänzt und ist chronologisch geordnet:
Wichtige Informationsquelle zu den deutschen Stromdaten: Stromdatenanalyse – Analyse-Tools, um Stromerzeugung, Flautenzeiten und den Börsenstromhandel transparent zu machen.
Die einzelnen Tools liefern Daten u.a. zu Stromerzeugung & Strombedarf, zum Import/Export von Strom, es ist möglich, Zeiträume zu vergleichen oder auch verschiedene Arten der Stromerzeugung und vieles mehr.
Aufbauend auf die Daten der obigen Seite präsentiert Rüdiger Stobbe wöchentlich eine Übersicht und Einschätzung zu Woher kommt der Strom in der jeweiligen Analysewoche?
13. April 2026: Die iberische Halbinsel im totalen Blackout – jetzt liegt der Ursachenbericht vor
Ursache war eine gefährliche Kombination aus starken Spannungsschwankungen, hoher Solar-Einspeisung und fehlender stabilisierender Kraftwerksleistung. So wie von Achgut.com bereits vergangenes Jahr vermutet. Wir berichteten auch über den verzweifelten Kampf der überforderten Netzleitstellen, das oszillierende Netzsystem zu stabilisieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei uns passiert.
2. April 2026: Kernkraft neu gedacht – absolut sicher, echt günstig und jederzeit verfügbar – dürfen die das überhaupt?
Die Dual Fluid Technologie kann die verfügbare Energiemenge drastisch erhöhen. Sie beruht auf einem völlig neuen und patentierten Kernreaktor, der
» die Kosten von Strom, Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen potenziell auf einen Bruchteil senkt,
» die Grenzen des Wachstums erweitert und die Weltwirtschaft dekarbonisiert,
» Atommüll verbrennt, inhärent sicher und emissionsfrei ist.
Die Innovation liegt in zwei Flüssigkeiten im Reaktorkern: Flüssiger Brennstoff kann so langsam wie nötig zirkulieren für einen idealen Abbrand, während flüssiges Blei als Kühlmittel so schnell wie möglich zirkulieren kann für eine optimale Wärmeabfuhr. Dies ermöglicht eine maximale Leistungsdichte, hohe Betriebstemperaturen und einen Neutronenüberschuss. Dadurch kann ein Dual Fluid Reaktor jedes spaltbare Material nutzen, einschließlich aufbereitetem Atommüll. Eine Kernschmelze oder eine unkontrollierte Leistungsexkursion sind physikalisch ausgeschlossen. Ein kleiner Dual Fluid Kern mit 300 Megawatt elektrischer Leistung (DF300) kann 500 000 Haushalte mit Strom versorgen und braucht nur alle 25 Jahre frischen Brennstoff. Er erzeugt Strom zu etwa der Hälfte der Kosten heutiger Kohle- oder Kernkraftwerke. Ein DF300-Kern arbeitet etwa acht- bis zehnmal effizienter als derzeitige Leichtwasserreaktoren. Leistungsdichte und Wirkungsgrad steigen mit größeren Kernen weiter an. Damit ist der Dual Fluid Reaktor die effizienteste Energiequelle, die je entwickelt wurde.
Quelle: https://dual-fluid.com/wp-content/uploads/2022/03/Dual-Fluid_Whitepaper_DE_screen.pdf
5. März 2026: Endgegner Energiewende: Das Pareto-Prinzip
Das Pareto-Prinzip ist eine ganz schlechte Nachricht für alle Sorten Ideologen, wie Endsieger im Krieg, Covidnull-Ausrotter, CO2-Neutralisten und ausschließlich Erneuerbare-Energie-Einführer – Leute, die alles gerne 100-prozentig hätten.
26. Dezember 2025: Was Sie schon immer über Strom wissen wollten (1)
Die Diskussion um unsere Energieerzeugung ist allgegenwärtig. Ohne ausreichende physikalische Kenntnisse ist diese Debatte jedoch müßig. Daher hier ein Crashkurs rund um den Strom – und wie man ihn am besten gewinnen kann.
Teil 2: Was Sie schon immer über Strom wissen wollten (2)
Teil 3: Was Sie schon immer über Strom wissen wollten (3)
8. Dezember 2025: Energiekosten – Der Irrweg der Verknappung
Der Verein Global Energy Solutions hat für ein vollständig auf Wind- und Solarkraft basierendes Stromsystem jährliche Gesamtkosten in Höhe von 247 Milliarden Euro errechnet – das entspricht rund 33 Cent pro Kilowattstunde, ohne Steuern und Abgaben. Die Gründe liegen auf der Hand: hoher Flächenbedarf, gigantische Speicher- und Reservekapazitäten, gewaltiger Netzausbau. All das treibt die Systemkosten nach oben.
1. November 2025: Prüfer zerpflücken die Träume von einer Energieversorgung durch Wasserstoff
Es gibt etwas, das CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP miteinander verbunden hat: Sie hatten allesamt Fieberträume davon, dass sich die Energieversorgung einer Industrienation durch Wasserstoff sichern ließe. Den Traum beendet der Bundesrechnungshof.
30. Oktober 2025: Der Wärmepumpen-Kurzschluss
Wer das Land mit Wärmepumpen beheizen will, muss eine zusätzliche Stromerzeugungs-Infrastruktur schaffen und finanzieren, die für sich genommen größer als die gegenwärtige (fossil und erneuerbar) ist. Das ist auf absehbare Zeit ein Ding der Unmöglichkeit.
29. Oktober 2025: Batterie-Autos treiben weltweite CO2-Emissionen hoch
Angeblich sollen Batterie-Autos zur Welt- und Klimarettung beitragen, weil sie eine bessere CO2-Bilanz haben sollen. Das sagt die deutsche Politik. Man kann das glauben oder einmal nachrechnen.
14. Juli 2025: Deutschlands Energiewende: Die Abrechnung von außen. Der Weltenergierat urteilt vernichtend – und kaum jemand berichtet darüber
Eine neue Experten-Umfrage des Weltenergierats ist eine internationale Abrechnung mit der deutschen Energiewende. Und sie fällt so vernichtend aus, dass einem beim Lesen der Mund offen stehen bleibt.
10. Juli 2025: Fakenuss spezial: Wenn deutsche Antikernkraft-Propagandisten überhitzen
Wegen der Wärme im Juni schlittert Frankreichs Atomkraft in die Krise – das verkaufen Stern, Zeit und Grüne ihrem Publikum. Dabei stimmt das Gegenteil: Gerade die Stromversorgung im Nachbarland läuft auch in Stresszeiten stabil.
28. Mai 2025: Die teuren Retter der deutschen Energiewende
Skandinavien ist mustergültig, Belgien kriegt die Kurve, Osteuropa bleibt stabil. Deutschlands „Energiewende“ kann gelingen – mit genug Atomenergie von unseren Nachbarn. Das wird für die Verbraucher halt nur teuer.
11. Mai 2025: Das Framing der Energiewende Teil 1 – der vorgetäuschte Erfolg
Die deutsche Energiewende scheitert vor sich hin, die Verursacher wollen es nicht wahrhaben. Große Teile der Bevölkerung halten das Vorhaben für erfolgreich, schließlich ist genug Strom in der Dose. Vor allem hilft eine umfangreiche Konstruktion an Framing, Mythen und Tatsachenverdrehung, den Schein zu wahren.
Teil 2: Die Wahrung des Scheins einer erfolgreichen Energiewende
Teil 3: Die Methoden des Framings
9. September 2024: Die fundamentalen Irrtümer zur E-Mobilität
Grau ist alle Theorie, besser gesagt, grün. Die Sektorenkopplung, also die Elektrifizierung des Wärme- und Mobilitätssektors soll beginnen, während wir gerade in einer angefangenen Stromwende hängenbleiben. Das macht wenig Sinn. Zwei Faktoren werden zum Scheitern führen: die Kosten und der Mensch.
5. Juni 2024: Aus der Traum: Energiewende-Szenarien 2040
Deutschland marschierte wieder einmal ein, diesmal ins Land der Träume. War auch besser so. Da das Land der Träume nicht verteidigt wurde, brauchte Deutschland auch keine funktionierende Armee, keine Panzer, die rollten, keine Flugzeuge die flogen und keine Munition, mit der man schießen konnte.
23. April 2024: Meuterer auf der Energiewende-Bounty
Die indirekte Ankündigung aus Augsburg, dort demnächst „gemäß den geltenden Gesetzen“ die Gasnetze den veränderten Nutzungsbedingungen anpassen zu müssen, entfachte einige Empörung im Netz. Rückbau einer so wichtigen und gewachsenen Infrastruktur? How dare you! Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand aus der Riege der Energiewendeherolde zu Wort melden würde, um dem verdutzen Publikum zu erklären, dass dieser Rückbau nicht nur unausweichlich, sondern auch gut sei.
5. März 2024: Die Wasserstoff-Strategie Teil 1
Es gibt schon viele Argumente gegen die angedachte „Wasserstoffstrategie als Lösung zum Energieproblem“, wer sucht, wird fündig. Mein Anliegen ist es immer wieder aufzuzeigen, was installierte Leistung (gemessen in Watt bzw. Gigawatt, GW) und nutzbarer Energie (gemessen in Wh bzw. Terawattstunden, TWh) denn „für das Auge“ bedeuten, denn unter den angegebenen Zahlenwerten kann man sich nichts vorstellen. In den hier herangezogenen Artikeln werden absolut nichtssagende Größen angesichts des Gesamtvorhabens „groß“ geschrieben, die tatsächlich anvisierten Größenordnungen allerdings „klein“ geschrieben. Das Ziel, die „klimaneutrale“ Umstellung der Produktion, ist gigantisch. Und die Probleme, um zu diesem Ziel zu kommen sind nach wie vor nicht kleiner. Aus diesem Grund wird wohl jeder kleine Schritt so groß herausgebracht, damit der Leser in der Illusion verbleibt, es ginge ja voran, das Ziel wäre sozusagen in Sichtweite.
Teil 2: Die Wasserstoff-Strategie Teil 2
Teil 3: Die Wasserstoff-Strategie Teil 3
19. Februar 2024: Physik-Nobelpreisträger kritisiert Grüne – „Viele Falschinformationen“
Steven Chu, Physik-Nobelpreisträger und von 2009 bis 2013 US-Energieminister unter Barack Obama, wirft Deutschland eine falsche Energiepolitik vor. Insbesondere die Grünen kritisiert er hart: Von ihnen kämen „viele Falschinformationen“. Die Haltung der Partei sei nicht mit „unserer zukünftigen Realität vereinbar“.
7. Februar 2024: Wind- und Solarenergie kostet immer mehr
Der Ausbau der „Erneuerbaren“ führt immer häufiger dazu, dass bei Starkwind oder viel Sonneneinstrahlung mehr Strom produziert als benötigt wird. Die Strompreise an der Börse sinken gen Null, aber die Betreiber bekommen ihre garantierte Einspeisevergütung. Die Differenz zahlt der Steuerzahler, der Verbraucher für nicht produzierten Strom, sogenannten Phantomstrom.
27. Januar 2024: Studie: Zukunft des deutschen Strommarktes
Es gibt viele Studien zur Energiewende, die meisten kommen dabei zu dem Schluss, dass das mit den Erneuerbaren Energien schon funktionieren wird, dass es kein Problem sein wird, Dunkelflauten zu überwinden und es letztlich nur eine Frage des Willens sei.
Schon in früheren Folgen haben wir diskutiert, dass dabei die Dunkelflauten deutlich unterschätzt werden.
Wie ernst man diese Analyse nehmen muss, zeigt eine aktuelle Studie einer Berliner Beratungsgesellschaft, die seit Jahren energiewirtschaftliche Fragestellungen bearbeitet.